Freitag, 30. Dezember 2011

Entweiblichung?

Ich bin dieses unsolidarische Verhalten innerhalb der Familien leid! Wieso greift man sich nicht gegenseitig unter die Arme, sondern ist auch noch fies zu einander? Was ist da in den letzten Jahren schief gelaufen? Was läuft in den Familien verkehrt?
Meine Freundin V. schrieb mir dazu folgende erhellende Email:

"...ich glaube man muss ein dickes Fell entwickeln und es einfach ignorieren und es nicht an sich ranlassen. Die üblichen anstrengenden Hausarbeiten ohne Dankbarkeit im Vorbeigehen erledigen und niemals ein Danke oder ähnliches Erwarten, das haben unsere Mütter auch so gemacht. Denn der FAKT IST: ES HAT SICH NICHTS GEAENDERT. ICH GLAUBE ES GAB KEINE EMANZIPATION DER FRAU! Eher das Gegenteil eine Distanzierung der Frau von den Männern und eine Entweiblichung, was in meinem Begriff nichts mit Emanzipation zu tun hat...
Man muss eine Rolle haben die passt, und zwar zu einer Gemeinschaft und Gesellschaft in der wir leben, das haben wir alle gar nicht. Wir "Mädels" beschweren uns nur und jammern was das Zeug hält und das unabhaengig von der finanziellen Situation die ja bei uns allen sehr unterschiedlich und weniger schwer und leicht ist, aber das Rollenproblem haben wir alle und alle Frauen die ich kenne... Wir sind hin- und hergerissen zwischen den Rollen vom Muttersein und vom Dudelleben und der Fantasie im Kostuem im Lufthansa-Businessjet sitzend. wie sollen die Übergänge funktionieren? Mal hü mal hott? Und dann die tüdeligen Großmütter/Mütter, die auch keinen Rat haben, außer zu sagen, in ihrer Generation hätten es Frauen als Mütter einfacher gehabt."

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